Über den Rentenwegweiser

Hinter dem Rentenwegweiser steht kein Verlag und keine Bank, sondern ein Vater, der für seine Kinder vorsorgen will – und dabei gemerkt hat, wie schwer es ist, gute Antworten zu finden.

Warum ich diese Seite mache

Ich heiße Felix Hilck, lebe in Hamburg und bin Vater von zwei Kindern. Irgendwann kommt bei den meisten Eltern der Moment, in dem man abends am Küchentisch sitzt und sich fragt: Was wird eigentlich aus den beiden, wenn sie einmal groß sind? Werden sie sich eine Wohnung leisten können, eine Ausbildung, ein Studium? Und was bleibt von der Rente übrig, wenn sie selbst einmal so alt sind wie ihre Großeltern heute?

Ich wollte nicht nur grübeln, sondern etwas tun. Also habe ich angefangen, mich einzulesen: Kinderdepot oder Sparbuch, ETF oder Versicherung, Riester oder lieber gar nichts davon. Schnell kamen die neuen Themen dazu – die geplante Frühstart-Rente, das Altersvorsorgedepot, die Aktivrente. Dabei habe ich zwei Dinge gelernt.

Erstens: Die offiziellen Informationen sind meist korrekt, aber so geschrieben, dass man hinterher kaum weiß, was man konkret tun soll. Zweitens: Wer verständlich schreibt, will einem oft etwas verkaufen. Zwischen Behördendeutsch und Verkaufsgespräch fehlte mir etwas.

Was der Rentenwegweiser sein soll

Der Rentenwegweiser ist die Seite, die ich mir selbst gewünscht hätte. Sie erklärt die Regeln in normalem Deutsch, rechnet nach, was sie im Alltag bedeuten, und sagt ehrlich, wenn etwas noch nicht feststeht. Die Frühstart-Rente zum Beispiel ist bisher nur ein Gesetzentwurf – das steht hier so, auch wenn eine sichere Zusage besser klingen würde.

Die Rechner auf dieser Seite nutze ich selbst. Sie legen offen, wie sie rechnen, und laufen komplett in Ihrem Browser. Ihre Eingaben sehe ich nicht.

Mir geht es dabei nicht nur um Eltern. Wer auf die Rente zugeht, stellt sich dieselben Fragen, nur mit anderen Vorzeichen: Wann kann ich aufhören, was bleibt netto, lohnt es sich weiterzuarbeiten? Auch darauf will diese Seite Antworten geben.

Was ich nicht bin

Ich bin kein Steuerberater, kein Rentenberater und kein Finanzanlagenvermittler. Deshalb erkläre ich Regeln und rechne Beispiele durch, berate aber nicht im Einzelfall und empfehle keine bestimmten Verträge. Meine Grundlage sind die Gesetze, die Gesetzesbegründungen und die Veröffentlichungen von Bundesfinanzministerium, Arbeitsministerium und Deutscher Rentenversicherung. Wer eine verbindliche Auskunft zur eigenen Rente braucht, bekommt sie kostenlos bei der Deutschen Rentenversicherung.

Wie ich arbeite

Wie ich recherchiere und prüfe, steht unter So arbeiten wir. Wie sich die Seite finanziert, unter Werbung & Transparenz. Und wenn Ihnen ein Fehler auffällt oder ein Thema fehlt: Schreiben Sie mir. Ich lese jede Nachricht.