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Gesetzliche Rente

Rentenbeginn, Abschläge, Rentenerhöhung, Steuern und Krankenversicherung: die Grundlagen der gesetzlichen Rente mit den Werten von 2026, nachgerechnet und mit Quellen.

Die gesetzliche Rente ist für die meisten Menschen in Deutschland die wichtigste Einkommensquelle im Alter. Ihre Regeln sind kompliziert, aber sie folgen einer Logik, und die lässt sich erklären. In diesem Bereich finden Sie alles vom ersten Blick in die Renteninformation bis zum Rentenbescheid. Alle Zahlen haben den Stand September 2026.

Wann Sie in Rente gehen können

Für alle ab Jahrgang 1964 liegt die Regelaltersgrenze bei 67. Wer lange versichert war, kann früher gehen: nach 45 Beitragsjahren abschlagsfrei mit 65, nach 35 Jahren ab 63 mit Abschlag. Die Tabelle für alle Jahrgänge und die Regel, warum ein Geburtstag am Monatsersten einen Monat früher Rente bringt, steht im Artikel zum Renteneintrittsalter. Welche Zeiten auf die 45 Jahre zählen, erklärt der Beitrag zur Rente nach 45 Jahren. Was ein früher Start kostet, zeigen Abschläge und Abschläge ausgleichen.

Wie viel Rente Sie bekommen

Zum 1. Juli 2026 stiegen die Renten um 4,24 %, ein Entgeltpunkt ist jetzt 42,52 € im Monat wert. Was das für Ihre Rente bedeutet, steht unter Rentenerhöhung. Wie sich die Rente aus Entgeltpunkten, Zugangsfaktor und Rentenwert zusammensetzt, zeigt die Rentenberechnung. Und wie Sie Ihr jährliches Schreiben richtig lesen, erklärt der Artikel zur Renteninformation.

Was von der Bruttorente übrig bleibt

Alle Beträge der Rentenversicherung sind brutto. Rentner zahlen Beiträge zur Krankenversicherung und Pflegeversicherung, im Schnitt rund 12 % der Rente. Dazu kommt je nach Einkommen Steuer: Bei einem Rentenbeginn 2026 sind 84 % der Rente steuerpflichtig. Wie das genau funktioniert, steht unter Rente versteuern. Ob Ihr Geld im Alter reicht, klären Sie mit dem Artikel zur Rentenlücke.

Reformen und Absicherung

Das Rentenpaket hält das Rentenniveau bis 2031 bei 48 %. Mit der Mütterrente III gibt es ab 2027 mehr für vor 1992 geborene Kinder. Die Rentenkommission hat im Juni 2026 vorgeschlagen, das Rentenalter an die Lebenserwartung zu koppeln. Beschlossen ist das nicht. Die gesetzliche Rente sichert außerdem gegen Invalidität und Tod ab, mit der Erwerbsminderungsrente und der Witwenrente.

Wenn es konkret wird: Wie Sie die Rente rechtzeitig beantragen und welche Unterlagen Sie brauchen, steht im Artikel zum Rentenantrag.

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